
Unsere Projekte
Haus Lara
„Als Eltern eines schwer behinderten Menschen haben mein Frau und ich uns große Sorgen um die künftige Betreuung unserer Tochter Lara gemacht. Irgendwann würden wir es körperlich nicht mehr leisten können oder was wäre, wenn wir mal nicht mehr sind?
Haus Lara hat uns nicht nur Beruhigung, sondern auch Hoffnung geschenkt. Lara wird hier professionell betreut und man ist bemüht, ihr ein Zuhause zu schaffen, wo sie sich wohlfühlen kann.
Es ist sehr schön und zielführend, wenn die Ulla und Stefan Hamacher Stiftung nicht nur den Wohnraum bereitstellt, sondern sich aktiv mit engagiert, die Rahmenbedingungen für gemeinschaftliches Wohnen zu verbessern und weiter voranzutreiben. Das haben wir uns für unsere Tochter, aber auch für die Gemeinschaft, gewünscht und darüber sind wir sehr glücklich.“
Achim Thyssen
Werden Sie Herzensgeber für Haus Lara!
Willkommen im Haus Lara – hier gehen Selbstbestimmung, Gemeinschaft und Sicherheit Hand in Hand. Unser Wohnhaus für Menschen mit Behinderung ist mehr als nur ein Gebäude. Es ist ein Ort, wo Individualität und Gemeinschaft sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig bereichern. Ein Zuhause, das 2018 mit Herzblut begonnen und 2020 fertiggestellt wurde.
Haus Lara ist eng verbunden mit der Entstehungsgeschichte unserer Stiftung und der Stifterfamilie. Geboren aus dem Wunsch zu helfen war Haus Lara das erste Projekt der Ulla und Stefan Hamacher Stiftung.
Die Vision von damals und heute: Wir möchten Menschen mit Behinderung die Möglichkeit bieten, in ihren eigenen vier Wänden zu leben, unterstützt von engagierten Betreuern. Und dies rund um die Uhr. Hier geht es nicht um das Leben in stationären Wohngruppen, sondern um das selbstbestimmte Wohnen in den eigenen vier Wänden und vertrauter Umgebung, mit den sozialen Bezügen, die einem am Herzen liegen.
Details
In enger Kooperation mit der St. Augustinus Gruppe setzen wir uns dafür ein, dass Menschen mit Behinderung ihr Leben so selbstständig und selbstbestimmt wie möglich gestalten können. Dabei leistet jeder nach den individuellen Möglichkeiten seinen Beitrag. Dies betrifft Betreuer, die Stiftung, die Familien und die Bewohner gleichermaßen.
Haus Lara wird den Ansprüchen von Menschen mit Behinderung gerecht und gibt ihnen gleichzeitig ein maximales Maß an Freiheit. In unseren ambulant betreuten Wohneinheiten finden sie die Unterstützungssicherheit, die sie benötigen, sind aber gleichzeitig eingebunden in die Gemeinschaft.
So bietet Haus Lara ihren Bewohnern die Freiheit des selbstbestimmten Wohnens, begleitet von herzlichen Menschen, die Ihre Bedürfnisse verstehen und schätzen. Gemeinsam gestalten wir eine Gesellschaft, in der jeder Mensch zählt.
Dabei sieht die Ulla und Stefan Hamacher Stiftung sich nicht nur in der Rolle des Wohnraumgebers. Regelmäßig tauschen wir uns mit Bewohnern und Betreuern aus und sorgen für eine fortlaufende Projektbegleitung. Unsere Stiftung kümmert sich auch um alle Themen rund um die Gemeinschaftsräume, wie die gemeinsame Küche, den Garten oder Therapieräume. Dies geschieht immer in Abstimmung mit Bewohnern und Betreuern, um bestmöglich die Bedürfnisse aller erfüllen zu können.
Die Herausforderungen, welchen wir uns dabei stellen, sind so vielfältig und individuell wie die Bewohner selbst.
Mit Ihrer Hilfe können wir weiterhin eine Umgebung schaffen, die sowohl durch Geborgenheit als auch Selbstbestimmung geprägt ist. Ihre Spende ermöglicht es uns, den Alltag und das Umfeld unserer Bewohner entsprechend ihrer Bedürfnisse kontinuierlich zu verbessern, sei es durch speziell angefertigte Möbel, therapeutische Angebote oder einen liebevoll gepflegten Garten.
Werfen Sie auch einen Blick auf unser neustes Projekt im Haus Lara – den Snoezelraum.
Wachsen Sie mit uns: Beteiligen Sie sich an der Entwicklung von Gemeinschafts- und Therapieräumen, die ein Mehr an Lebensqualität ermöglichen.
Blühen Sie mit uns auf: Unterstützen Sie die kontinuierliche Pflege und Entwicklung unseres Gartens, einem Rückzugs- und Erholungsort für unsere Bewohner.
Gestalten Sie mit uns: Helfen Sie uns eine Welt zu gestalten, in der jeder Einzelne die Freiheit hat, sich selbst zu entfalten, während eine starke Gemeinschaft im Hintergrund stützt.
Jede Spende zählt und trägt dazu bei, den Bewohnerinnen und Bewohnern von Haus Lara ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Werden Sie Teil unserer Gemeinschaft und helfen Sie uns dabei unsere Vision zu erhalten.
KitaHerzen
Werden Sie Herzensgeber für KitaHerzen!
Inklusion beginnt im Kindesalter
Gemeinsames Spielen, Lernen und Wachsen sind essenzielle Grundsteine für ein harmonisches Miteinander und die Akzeptanz von Vielfalt.
Wir möchten daher aktiv Inklusion in den Kindertagesstätten unserer Stadt stärken, sodass Kinder unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten zusammen aufwachsen können.
Daher haben wir unser Projekt KitaHerzen ins Leben gerufen.
KitaHerzen startet durch
Unser Pilotprojekt startet mit der Kita LebensFreude in Wickrath, wo mehrere Kinder mit erhöhtem Förderbedarf betreut werden. Die Kita wird betrieben von der Lebenshilfe Mönchengladbach.
Um den Kindern ein inklusives Spielumfeld zu bieten, unterstützen wir den Bau eines Wasserspielplatzes. Dieser wird so konzipiert, dass alle Kinder, einschließlich derer im Rollstuhl, gemeinsam und ungehindert spielen können.
Details
Gemeinschaftliches Engagement – Jeder leistet einen wertvollen Beitrag
Das Projekt KitaHerzen ist eine Gemeinschafts-Engagement. Getreu den Werten der Inklusion bringt sich jede beteiligte Partei in das Projekt ein.
So haben sich neben unserer Stiftung auch die Betreiberin der Kita, die Lebenshilfe Mönchengladbach und auch die Eltern der Kinder zugesagt einen wesentlichen Beitrag zum Projekt zu leisten.
Dabei übernimmt die Lebenshilfe den Auf- und Umbau der Spielanlage, sorgt für einen geeigneten Zugang und bereitet den notwendigen Untergrund vor. Dies ist nicht nur ein finanzielles Bekenntnis, sondern auch ein klares Zeichen ihrer Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft und den Kindern, die sie betreut.
Die Eltern der Kita-Kinder tragen ebenfalls aktiv zum Gelingen des Projekts bei. Sie übernehmen, neben großzügigen Spenden, welche geleistet wurden, die Ausstattung des Spielplatzes.
So zeigen alle Beteiligten, dass sie hinter dem Projekt stehen und dass jeder, unabhängig von der Größe des Beitrags, eine Rolle spielt. Dieses Zusammenspiel von verschiedenen Partnern ist ein klares Zeichen des Engagements und des Glaubens an das Potenzial der Inklusion.
Hintergrundinformationen zur Kita LebensFreude
Eröffnet im Jahr 2022, verfolgt die Kita LebensFreude das Motto: „Gemeinsam spielen, lernen, wachsen“. Die Kita-Leitung, Gabi Ueberschär, führt mit Stolz den ressourcenorientierten „Early-Excellence-Ansatz“ fort und betont den Wunsch nach Chancengleichheit für jedes Kind in ihrer Einrichtung.
Für weitere Einblicke und Informationen über die Kita LebensFreude laden wir Sie ein, die Homepage der Kita zu besuchen oder einen Blick in das pädagogische Konzept der Kita zu werfen.
Vom Pilot zum zukunftsweisenden Förderprogramm
Sollte das Projekt KitaHerzen erfolgreich verlaufen, planen wir ein regelmäßiges und wiederkehrendes Förderprogramm ins Leben zu rufen, mit dem wir Kitas in unserer Stadt stärken, die Inklusion fördern und täglich leben.
So sollen sich zukünftig inklusionsfördernde Kitas im Rahmen des Förderprogramms mit ihren Ideen bewerben können. Mit einem Auswahlverfahren wird eine neue HerzensKita gefunden, deren Projekt unsere Stiftung fördert.
Ebenso wie bei der Kita Lebensfreude werden wir einen besonderen Wert darauf legen, dass das Projekt eine Gemeinschaftsarbeit von Kita/Träger, Eltern und unserer Stiftung wird.
Mit diesem geplanten Programm wollen wir nicht nur einzelne Projekte fördern, sondern auch ein Zeichen setzen. Ein Zeichen dafür, dass Inklusion für uns alle, für unsere Stadt und für unsere Kinder, nicht nur ein Wort ist, sondern gelebte Realität.
Gemeinsam für Inklusion – Ihre Unterstützung zählt!
Die Stiftung steht in den Startlöchern, um dieses visionäre Vorhaben umzusetzen. Mit Ihrer Unterstützung und dem gemeinsamen Engagement aller Beteiligten können wir Großes bewirken und die Inklusion in unserer Stadt nachhaltig vorantreiben.
Jeder Beitrag zählt! Senden Sie mit Ihrer Spende eine klare Botschaft der Akzeptanz und des gemeinsamen Miteinanders.
Setzen Sie mit uns ein Zeichen und unterstützen Sie dieses wertvolle Projekt!
KitaHerzen ist ebenfalls Teil unseres Herzensgeber-Programms. Wenn Sie das Projekt im Rahmen des Herzengebersprogramm unterstützen möchten oder mehr Informationen über Herzensgeber erfahren wollen, dann klicken Sie bitte hier.
Snoezelraum
Bilder mit freundlicher Genehmigung der Sport-Thieme GmbH
Unser Projekt zur Errichtung eines Snoezelraums steht noch am Anfang. Mit bereits gesammelten 6.000€ aus der unglaublichen Großzügigkeit unserer bisherigen Unterstützer sind wir auf einem guten Weg. Doch das benötigte Gesamtbudget für dieses essenzielle Projekt wird deutlich höher liegen. Jede Spende bringt uns einen Schritt näher zur Verwirklichung dieses Raums, der für unsere Bewohner nicht nur eine therapeutische Wirkung, sondern auch Momente der Freude und des Innehaltens bieten kann.
Helfen Sie uns, dieses Ziel zu erreichen.
Werden Sie Herzensgeber für den Snoezelraum!
Der Zauber des Snoezelns: Raum der Ruhe, Entspannung und Therapie.
„Snoezeln“ oder der „Snoezelraum“ – Schon Mal gehört? Ich bis vor Kurzem noch nicht. Meine Frau, gelernte Krankenschwester dagegen schon.
Ich bin regelmäßig zu Besuch im Haus Lara. Tausche mich mit den Bewohnern und Betreuern aus. Bei einem der Besuche sprachen wir über einen bislang nicht genutzten Raum. Es begann ein Brainstorming wie der Raum genutzt werden konnte. Von Fitnesscenter über TV-Raum, Bibliothek oder Musik-Raum war alles dabei. Viele tolle Ideen, aber ganz zufrieden war ich nicht. Bei jedem Engagement unserer Stiftung für Haus Lara wollen wir Dinge schaffen, die möglichst allen Bewohnern zugutekommen. Und bei jeder Idee blieb doch irgendwie immer jemand auf der Strecke.
Und wie so oft in meinem Leben war es meine Frau, die den Stein ins Rollen brachte. Als gelernte Krankenschwester war ihr das Konzept vom Snoezelraum wohl bekannt. Da sie die Bedürfnisse unserer Bewohner kennt, wusste sie, dass dies ein passender Therapieansatz für alle sein kann.
Ich begab mich sofort an die Recherche. Snoezelraum – Eine Erfindung unserer niederländischen Nachbarn. Ein Raum, der darauf abzielt, Menschen durch visuelle, haptische und auditive Reize in eine Welt der Entspannung, des Wohlbefindens und der sanften Stimulation zu führen.
Details
Gemeinschaftliches Engagement – Jeder leistet einen wertvollen Beitrag
Lichter, die sanft die Wände in wechselnden Farben illuminieren, weiche Unterlagen, die zum Verweilen und Entdecken einladen, und wohlklingende Melodien, die die Seele
Klingt esoterisch? Ging mir ähnlich. Aber es funktioniert. Gerade für Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen ist der Snoezelraum ein sehr effektives Therapiemittel.
Sehr interessant dazu fand ich den Artikel „SNOEZELEN“ von Prof. Dr. Krista Mertens im HUMBOLD-SPEKTRUM, Ausgabe 3/2005, aus dem ich folgende Kernaussagen mitgenommen habe:
Historischer und globaler Kontext von Snoezelen:
„Die erste Theorie zum Snoezelen wurde 1966 publiziert… In einer so genannten Sensory Cafeteria konnten sensorische Prozesse angeregt und sogar gesteuert werden.“ (Cleland et al. 1966)
„Hulsegge und Verheul setzten Mitte der 70er Jahre in den Niederlanden das Snoezelen als so genannte spontane Aktivität bei schwerst mehrfach behinderten Menschen ein.“ (Hulsegge et al. 1986, 2001)
„Im Oktober 2002 fand das 1. Internationale Snoezelen-Symposium an der Humboldt-Universität statt…“
Vielfältige Anwendung von Snoezelen:
„Der Anwendungsbereich des Snoezelens ist heute nicht mehr auf Personen mit Beeinträchtigungen beschränkt. Snoezelen findet gleichermaßen bei älteren Personen, psychisch kranken Menschen und Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter Akzeptanz.“
Die Wichtigkeit von speziell vorbereiteten Räumen für therapeutische Interventionen:
Integration in bestehende therapeutische Systeme:
„In Seniorenzentren, Rehabilitations- und Wohneinrichtungen für chronisch Kranke oder für altersdemente Menschen ist Snoezelen fester Bestandteil des Versorgungs- und Therapiesystems.“ (Verheul 2004)
Zur Expertise und speziellen Anforderungen in der Anwendung von Snoezelen:
„Mit entsprechender Fachkompetenz kann herausgefunden werden, welche Snoezelen-Angebote bei der entsprechenden Behinderung oder Störung angemessen sind.“
Die Idee kam sowohl bei Betreuern, als auch den Bewohnern von Haus Lara sehr gut an. In der Folgezeit habe ich weitere Literatur hierzu gelesen und bestehende Snoezelräume in anderen Einrichtungen besucht. Auch dort bekam ich sehr positives Feedback zur Wirkung des Snoezelraumes. Manche Nutzer besuchen täglich den Raum wurde mir berichtet.
Nun stand noch die Frage im Raum, ob ein solcher Raum auch für unsere Bewohner geeignet wäre. Hierzu ein definitives JA. Einige Bewohner des Haus Lara leiden häufig an innerer Unruhe, erfahren in Zeiten der Anspannung und Überreizung kritische Momente, die auch zu Anfällen führen können. Hier könnte ein Snoezelraum nicht nur eine präventive Wirkung entfalten, sondern auch ein therapeutischer Ort sein, der dazu beiträgt, die Lebensqualität zu steigern.
Herzenswünsche

Die Geschichte von Clara
Laut und klar schallt Claras Lachen durch die kleine Wohnung, in der sie mit ihren Eltern wohnt. Ihr Vater hatte gerade eine saure Gurke mit dem Mund vom Teller aufgehoben, den Kopf in den Nacken geworfen, worauf die Gurke hoch in die Luft flog und sie dann versucht mit dem Mund wieder aufzufangen. Dabei landete die Gurke auf Papas Nase und flog von da aus in Papas Wasserglas.
Clara hätte fast ihren Tee verschüttet so sehr musste sie lachen. „Aber nicht Mama morgen früh erzählen“ sagte ihr Vater mit einem Lächeln im Gesicht, während er die Gurke aus seinem Glas fischte.
Details
Fortsetzung Claras Geschichte
Wenn Papa nicht in der Schule ist oder auf Clara aufpasst, dann fährt er Taxi. Eigentlich ist er gelernter Dachdecker. Aber eines Tages ist er vom Gerüst gefallen. Das war lange vor Claras Geburt, aber Clara weiß, dass ihr Vater danach lange Zeit nicht arbeiten konnte. „Da hat Papa auch viele Behandlungen gebraucht, wie du mein Schatz“ hatte ihre Mutter ihr mal erklärt.
Clara wusste auch, dass in dieser Zeit ihre Eltern sehr viele Dinge bezahlen mussten. „Den Mist zahlen wir heute noch ab“ hatte ihr Vater mal gesagt.
Clara würde nichts sagen. Spielen mit dem Essen sah ihre Mutter nicht gern, aber Clara liebte es, wenn ihr Vater solchen Blödsinn mit ihr machte.
Clara ist sieben Jahre alt. Seit ihrer Geburt sitzt Clara im Rollstuhl. Claras Mama arbeitet im Supermarkt. Drei Mal die Woche geht sie nach Feierabend noch in ein Büro als Reinigungskraft. An diesen Abendenden ist sie allein mit Papa.
Papa ist Hausmeister an Claras Grundschule. Clara findet es schön ihren Vater in der Pause sehen zu können. Ein paar Kinder machen darüber Witze, aber Clara ist es gewohnt von anderen Kindern angestarrt oder ausgelacht zu werden. Das bringt ihre Krankheit mit sich.Geld war sowieso immer ein Thema in Claras Familie. Aufgrund ihrer Behinderung sind viele Dinge immer mit großem Aufwand und Kosten verbunden. Das hatte Clara schon vor langer Zeit verstanden.
Als sie den größeren Rollstuhl bekam, musste die ganze Wohnung umgebaut werden. Da hat Clara eines Abends ein Gespräch ihrer Eltern gehört. Sie hörte die Worte „Kosten explodieren“, „Material“ und „es gibt nichts von der Stange“. Sie verstand schnell: Ihre Eltern sprachen über die finanziellen Opfer, die sie für sie, für ihre Behinderung, machten.
Seitdem macht sich Clara Vorwürfe, dass sie der Grund dafür ist, dass ihre Eltern so wenig Geld haben. Schon lange ist ihr aufgefallen, dass bei allen Themen um sie herum die Dinge fast nie einfach so funktionieren und immer einen großen Aufwand mit sich bringen. Dies betrifft nicht nur Möbel, sondern auch Freizeitaktivitäten. So auch der Zoobesuch, zu dem sie die Eltern ihrer Freundin mitnehmen wollten. Sie hätte sogar nicht mal Eintritt bezahlen müssen, da sie ja einen Behindertenausweis hat. Aber immer, wenn es darum geht irgendwo hinzufahren, müssen ihre Eltern viele Telefonate führen, ob die Bedingungen für ihre Tochter auch geeignet sind. Der Zoobesuch ist dann auch gescheitert, weil die Eltern ihrer Freundin die Verantwortung dann doch nicht alleine tragen wollten und Claras Eltern nicht mitkonnten wegen der Arbeit.
Auch wenn es selten vorkommt, Clara liebt es die Welt zu entdecken und Ausflüge zu machen. Einmal haben ihre Eltern ihr zum Geburtstag eine Reitstunde geschenkt. Das Pferd hatte einen speziellen Sattel an. Es war das schönste Geschenk, welches sie je bekommen hat.
Das Projekt „Herzenswünsche“ der Ulla und Stefan Hamacher Stiftung
Die Geschichte von Clara ist eine fiktive Erzählung, doch sie könnte ebenso real sein. Sie könnte die Geschichte von vielen Kindern weltweit sein, die aufgrund ihrer Behinderung und der finanziellen Situation ihrer Familie eingeschränkt sind.
Es gibt zahlreiche Familien, die am Rande des Existenzminimums leben und gleichzeitig alles daransetzen, ihren Kindern mit Behinderungen ein erfülltes, freudvolles Leben zu ermöglichen.
Und genau hier möchten wir mit unserem Projekt „Herzenswünsche“ ansetzen. In enger Kooperation mit der Lebenshilfe Mönchengladbach wollen wir Kindern und Jugendlichen mit Behinderung aus bedürftigen Familien Momente des Glücks und der Normalität bieten.
Details
Was wir tun
Herzenswünsche baut eine Brücke zwischen den Träumen von Kindern mit Behinderungen aus finanziell benachteiligten Familien und den Möglichkeiten, diese in die Realität umzusetzen. Jeden Monat wird einem Kind ein unvergesslicher Ausflug ermöglicht, ein Tag, der nicht von körperlichen oder finanziellen Barrieren begrenzt wird.
Diese Wunschausflüge sind nicht nur Freizeitaktivitäten. Sie sind Momentaufnahmen des Glücks, handfeste Beweise dafür, dass ihre Wünsche gehört und geschätzt werden und dass auch sie, trotz aller Widrigkeiten, das Recht haben, ihre Träume zu leben.
Wie es funktioniert
Zusammen mit der Lebenshilfe Mönchengladbach haben wir ein durchdachtes, nachhaltiges Konzept erarbeitet. Über ein transparentes Auswahlverfahren, bei dem die Bedürftigkeit gemäß §9 SGB II sichergestellt wird und ein anschließendes Losverfahren wird monatlich eine Familie ausgewählt, die in den Genuss des Wunschausfluges kommt.
Die Aktivitäten sind so vielfältig wie die Kinder selbst und reichen vom Besuch im Freizeitpark, über einen Tag auf einem Bauernhof, bis hin zu einem Besuch im Schwimmbad.
Unsere Betreuung
Die Kinder werden von professionellen, speziell geschulten Betreuern begleitet, die nicht nur die notwendige Expertise im Umgang mit Kindern mit Behinderungen mitbringen, sondern auch das Herz und das Verständnis, um auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes einzugehen. Dabei ist die Barrierefreiheit vor Ort selbstverständlich im Vorfeld geklärt worden. Je nach Erfordernis wird ein Betreuungsschlüssel von Gruppen- bis hin zu einer 1:1-Betreuung ermöglicht, immer unter Berücksichtigung des Pflege- und Betreuungsaufwandes des Kindes.
Ihre Unterstützung
Um Herzenswünsche zu realisieren, sind wir auf Spendeneinnahmen angewiesen. Ihre finanzielle Unterstützung ermöglicht nicht nur die Wunschausflüge selbst, sondern schenkt auch den Eltern eine kleine, aber wesentliche Auszeit von den täglichen Herausforderungen und Anstrengungen.
Jeder Beitrag zählt und bringt uns einen Schritt näher an eine Welt, in der jedes Kind, unabhängig von seinen körperlichen Fähigkeiten und dem finanziellen Hintergrund, die Möglichkeit hat, seine Träume zu leben.
Neben der Option der einmaligen oder regelmäßigen Spende können Sie auch eine Patenschaft für einen oder sogar mehrere Herzenswünsche übernehmen.
Übernehmen Sie eine Patenschaft für das Projekt „Herzenswünsche“!
Werden Sie Pate eines Kinderlächelns mit der Erfüllung eines Herzenswunsch.
Strahlende Kinderaugen tragen eine unschätzbare Magie in sich. Bei unserem Projekt Herzenswünsche sind wir bestrebt, solche magischen Momente für Kinder, die mit besonderen Herausforderungen leben, Wirklichkeit werden zu lassen.
Die Rolle eines Paten
Unser Patenprogramm bietet Ihnen die Möglichkeit, direkt am Zauber teilzuhaben, indem Sie Pate eines Wunschausfluges für ein Kind mit Behinderung aus einer bedürftigen Familie werden. Ihre Patenschaft sorgt nicht nur für strahlende Kinderaugen, sondern auch für eine wertvolle Auszeit und entlastende Momente für die Familien, die stets um das Wohlbefinden und die Freude ihrer Kinder bemüht sind.
Details
In nur wenigen Schritten zum Herzenswunsch-Paten
Als Wunschpate stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können zwischen Patenschaften für Ausflüge mit Gruppenbetreuung oder für eine 1:1 Betreuung wählen.
• Gruppenbetreuungs-Patenschaft 100 € je Herzenswunsch
• 1:1-Betreuungs-Patenschaft 250 € je Herzenswunsch
Ihr Einfluss als Pate
Als Herzenswunsch-Pate sind Sie Teil einer Gemeinschaft, die aktiv dazu beiträgt, dass Kinder, trotz der täglichen Herausforderungen und Schwierigkeiten, die sie und ihre Familien erleben, Momente reinsten Glücks und unvergesslicher Abenteuer erfahren können.
Ihre Patenschaft ermöglicht:
• Unvergessliche Momente: Ihr Beitrag ermöglicht es uns, maßgeschneiderte Erlebnisse zu kreieren, die auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse jedes Kindes zugeschnitten sind.
• Entlastung für die Familien:
Die Ausflüge bieten nicht nur Freude für die Kinder, sondern auch eine wohlverdiente Pause für die Eltern, die sich oft rund um die Uhr um ihre Liebsten kümmern.
• Eine Welle der Solidarität: Mit Ihrem Beitrag senden Sie eine Botschaft der Hoffnung und Solidarität.
Regelmäßige Updates und Transparenz
Über unsere Homepage, unseren Newsletter oder unseren anderen Kanälen erhalten Sie regelmäßige Updates über die Ausflüge, die durch Ihre Großzügigkeit ermöglicht wurden, inklusive Berichten und Bildern (unter Beachtung der Datenschutzrichtlinien) von den erlebten Abenteuern und strahlenden Gesichtern.
Werden Sie heute ein Herzenswunsch-Pate und lassen Sie uns gemeinsam durch die Augen eines lächelnden Kindes sehen.
Das Patenprogramm für Herzenswünsche ist ebenfalls Teil unseres Herzensgeber-Programms. Wenn Sie eine Patenschaft im Rahmen des Herzengebersprogramm übernehmen möchten oder mehr Informationen über Herzensgeber erfahren wollen, dann klicken Sie auf den Button:
Lebensgarten
Werden Sie Herzensgeber für den Lebensgarten!
Lebensgarten – Erfahren, lernen, entdecken
Der Lebensgarten ist für uns ein Zukunfts- und Herzensprojekt. In diesem Projekt vereinen wir die Kinder- und Jugendförderung, Bildungsförderung, Inklusion, Naturschutz, und Nachhaltigkeit.
Unsere Idee ist ein Garten oder ein Bauernhof zu dem Kinder und Jugendliche (Erwachsene natürlich auch) kommen können und lernen wie man Obst und Gemüse anpflanzt. Zu lernen wie Dinge wachsen, welche Pflege sie benötigen und wie man sie erntet. Abgerundet mit einem Stand auf dem Wochenmarkt an dem die Kinder das von ihnen geerntete Obst und Gemüse für einen guten Zweck verkaufen können.
Details
Wir wollen Kindern die Natur und die Herkunft unserer Lebensmittel zeigen und Ihnen auch die Unterschiede zeigen zu den Lebensmitteln aus dem Supermarkt.
Dies kann im Rahmen von Projekttagen oder Projektwochen der Kindertagesstätten und Schulen erfolgen oder auch in privater Initiative.
Ständig begleitet von Fachkräften und in kindgerechter Form erklärt.
Wir planen einen behördlich anerkannten außerschulischen Lern- und Erfahrungsort zu schaffen, an dem wir das Klassenzimmer für eine Weile in die Natur verlegen.
Unser Lebensgarten soll natürlich inklusiv werden und damit allen Kindern zur Verfügung stehen.
Und wer weiß wo uns unsere Reise im Lebensgarten noch hinführt? Vielleicht können wir den Lebensgarten irgendwann sogar um ein Zeltlager oder eine Jugendherberge oder ein Naturerlebniszentrum erweitern. Wir wollen unser Bestes geben diesen Traum zu verwirklichen.
Unterstützen Sie uns bei der Erfüllung dieses Traums.
Ihre Spende hilft aktiv dabei!